Kirchenjubiläum 2026

  

Quelle: Sonja Feiter

Zeitleiste

7.10.1272 wurde die Kirchengemeinde bereits bei der Ersterwähnung unseres Dorfes genannt.
1731 erhielt die Kirche die erste Orgel
1740 wurde bei Renovierungsarbeiten ein Stein mit der Jahreszahl 1598 freigelegt.
1757 Ersterwähnung einer Kirchenuhr.
1768 Die Glocke, die der Markgraf Carl Friedrich der Gemeinde geschenkt hatte, konnte Aufgrund der schlechten Beschaffenheit des Glockenstuhls nicht geläutet werden.
1770 erstellte die Gemeinde eine Bittschrift an den Markgrafen, um Erbauung einer neuen Kirche.
1776 Fertigstellung der neuen (heutigen) Kirche.
1801 wurde der Friedhof um die Kirche an den Ortsrand verlegt.
Während beider Weltkriege mussten die jeweiligen Glocken für die Rüstungsindustrie abgegeben werden. Die heutigen Glocken stammen aus dem Jahr 1948.
2020 fiel (wegen der Cororna- Pandemie) zum ersten Mal in der Geschichte der Kirche der Gottesdienst an Heiligabend aus.
  
Sa. 03.10.2026 -
So. 04.10.2026
Sa. 03.10.2026, 20:00 Uhr bis So. 04.10.2026, 00:00 Uhr
Kirche Ispringen
Ispringen
So. 04.10.2026
11:30 bis 17:00 Uhr
Pfarrscheuer
Ispringen
  

"Bach für alle“ – Jubiläumskonzert der Musikschule Hoffnungsland

 
Am 19. Juni 2026 fand in den Räumlichkeiten unserer evangelischen Kirche das Jubiläumskonzert „Bach für alle“ der Musikschule Hoffnungsland aus Stuttgart statt. Anlass war das 25-jährige Bestehen der Musikschule. Trotz der sommerlichen Hitze fanden sich 26 Besucherinnen und Besucher ein und erlebten einen musikalisch wie geistlich bereichernden Abend. Der Pianist Wolfgang Dannhorn begeisterte das Publikum mit ausgewählten Klavierwerken von Johann Sebastian Bach. Zwischen den Musikstücken erzählte er anschaulich aus dem Leben des großen Komponisten und machte deutlich, wie sehr dessen christlicher Glaube das Fundament seines musikalischen Schaffens bildete. Bach verstand seine Musik nicht als reines Handwerk, sondern als Gottesdienst. Viele seiner Werke versah er mit der lateinischen Abkürzung S.D.G. – Soli Deo Gloria, was übersetzt bedeutet: „Allein Gott die Ehre.“ Dieser Leitsatz bringt eindrucksvoll zum Ausdruck, dass Bach seine Begabung als Geschenk Gottes verstand und seine Musik zur Ehre Gottes schrieb. Viele seiner Kompositionen wurden erst nach seinem Tod veröffentlicht und zählen heute zu den bedeutendsten Werken der Musikgeschichte. Für mich persönlich war dieser Abend auch in anderer Hinsicht besonders. Angesichts der hohen Temperaturen hatte ich Sorge, dass nur wenige Menschen den Weg zum Konzert finden würden. Im Gebet brachte ich Gott meinen Wunsch, dass wenigstens 20 Besucher kommen mögen. Als schließlich 26 Gäste anwesend waren, empfand ich dies als eine liebevolle Gebetserhörung und als Ermutigung für unsere weitere Arbeit. Zum Abschluss erfuhren die Gäste noch eine interessante Besonderheit über Wolfgang Dannhorn: Neben seiner Tätigkeit als hervorragender Pianist ist er auch Rechtsanwalt, Jurist und Softwareentwickler. Sein musikalisches Können und seine lebendige Art, Wissen zu vermitteln, machten das Konzert zu einem besonderen Erlebnis. Seit 2026 ist unsere Gemeinde außerdem ein weiterer Standort der Musikschule Hoffnungsland in Ispringen. In Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde bieten wir den Kurs „Musikspatz“ an – eine musikalische Früherziehung für Kinder von 0 bis 3 Jahren gemeinsam mit einer Begleitperson. Spielerisch entdecken die Kinder durch Singen, Bewegen und Musizieren die Welt der Klänge und sammeln erste musikalische Erfahrungen. Ein neuer Kurs startet im Oktober 2026. Bei Fragen oder Interesse freut sich Julia Strohmaier über Ihre Kontaktaufnahme unter Tel. 0176 61238797.
  

Eröffnung des Jubiläumsjahres mit dem ökumenischen Projektchors Ispringen

Der Ökumenische Projektchor unter der abwechselnden Leitung von Bernd Weichselmann, Martin Gengenbach und Simone Hochmuth, hatte sich ein halbes Jahr lang intensiv vorbereitet. Naoko Kamiyama, die Chorleiterin des evangelischen Kirchenchores hat die Proben durch Einsingübungen unterstützt und mit ihrer professionellen Sopranstimme den Chor verstärkt.
An drei Stellen des Konzertes kamen auch die Zuhörer zum Einsatz. Unter der Begleitung der vereinigten Posaunenchören konnten Choräle mitgesungen werden. in eindringlichen Rezitativen, ausdrucksstarken Arien und bewegenden Chorälen führte die Musik durch die Passionsgeschichte nach dem Johannesevangelium. Besonders die Choräle luden zum inneren Mitgehen ein. 
Neben dem großen Chor aus 50 Sängerinnen und Sängern wirkten auch die Solisten Mischa Kurth (Tenor) und Marc Hagmaier (Bass) mit, die den biblischen Text in persönlich berührenden Momenten auslegten.
Eindrucksvolle Orgelpassagen, gespielt von Eberhard Kölble strukturierten und trugen das Gesamtwerk. So entstand ein abwechslungsreiches Klangbild zwischen Innigkeit und Größe, zwischen persönlicher Andacht und gemeinschaftlichem Bekenntnis.
  

Passionsandacht

Ein ergreifendes Erlebnis! Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und unsere Gäste.